Daniella Pick und Quentin Tarantinos Familienleben

Die israelische Sängerin Daniella Pick ist die Ehefrau von Quentin Tarantino. Sie heirateten 2018. In seinen Erklärungen zu seinem Arbeitstempo nimmt die Vaterschaft ausdrücklich einen wichtigen Platz ein.

Eine Ehe nach einer langen Filmkarriere

Quentin Tarantino und Daniella Pick lernten sich 2009 während der Promotion von Inglourious Basterds in Israel kennen. Ihre Verlobung wurde 2017 bekannt gegeben, und im November 2018 heirateten sie in Los Angeles. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Filmemacher den Großteil seiner Regiearbeiten bereits gedreht. Diese Chronologie hilft dabei, die persönliche Lebensphase einzuordnen, ohne die Beziehung nachträglich zur Ursache früherer beruflicher Entscheidungen zu erklären.

Pick hat eine eigene Karriere als Sängerin. Ihre Auftritte an Tarantinos Seite bei Filmveranstaltungen, etwa bei der Eröffnung der Filmfestspiele von Cannes 2025, gehören zur öffentlichen Wahrnehmung des Paares. Auftritte auf dem roten Teppich bestätigen die Teilnahme an einer Veranstaltung; über die Aufgabenverteilung, häusliche Absprachen oder den Alltag in ihrer Beziehung sagen sie für sich genommen nichts aus.

Die Vaterschaft in seinen eigenen Erklärungen

Das Paar gab im Februar 2020 die Geburt von Leo und im Juli 2022 die einer Tochter bekannt. Diese Meilensteine zeigen, dass sich die familiäre Situation nach dem Kinostart von Once Upon a Time in Hollywood veränderte. Für das Verständnis von Tarantinos Werdegang sind seine öffentlichen Äußerungen über das Vatersein relevant; das Privatleben der Kinder muss dafür nicht rekonstruiert werden.

In einem Gespräch mit Elvis Mitchell in Park City im Januar 2025, während des Sundance Film Festivals, erklärte er, dass er es mit dem Beginn einer neuen Produktion nicht eilig habe. Er unterschied zwischen der Zeit, die er in den USA dem Schreiben widmete, und seiner Rolle als Vater, wenn er in Israel war. Seine Aussage beschrieb seine damaligen Prioritäten; sie legte weder einen dauerhaft unveränderlichen Wohnsitz noch einen Arbeitsplan für alle folgenden Jahre fest.

Außerdem äußerte er den Wunsch, dass sein Sohn alt genug sein sollte, um die Dreharbeiten zu seinem nächsten Film zu verstehen und in Erinnerung zu behalten. Seine Überlegung verknüpfte die Entscheidung für ein langwieriges Projekt mit der Möglichkeit, diese familiäre Erfahrung zu teilen. Er kündigte weder seinen Rückzug aus dem Kino an noch legte er einen Starttermin fest, der durch den Geburtstag des Kindes garantiert wäre.

Was sich ändert, wenn von einem letzten Film die Rede ist

Die Vaterschaft ist ein von Tarantino selbst genannter Grund dafür, sorgfältiger abzuwägen, wann er wieder mit den Dreharbeiten beginnt. Daraus lässt sich nicht schließen, dass Daniella Pick ihn zum Rückzug gedrängt hat oder dass das Familienleben seine Wahl eines Drehbuchs vollständig erklärt. Für solche Zuschreibungen wären entsprechende Belege nötig. Seine Aussage bezieht sich darauf, wie er seine eigene Zeit gestalten möchte.

Das Schreiben und die Regie eines Spielfilms müssen nicht zwangsläufig gleich viel Zeit im Kalender beanspruchen. Eine Phase ohne Dreharbeiten kann kreative Arbeit, Vorbereitung und Projekte in anderen Formaten umfassen. Bei seinen Äußerungen zu seinen Plänen sprach Tarantino davon, weiterzuschreiben. Diese Phase als berufliches Verschwinden darzustellen, würde eine Tätigkeit ausblenden, die er selbst von der Filmproduktion unterschied.

Das Verhältnis zwischen Familie und Karriere lässt sich am besten anhand dieser konkreten Entscheidungen beschreiben: die Heirat 2018, die ab 2020 bekannt gegebene Vaterschaft und spätere Äußerungen dazu, wann er ein weiteres Filmprojekt in Angriff nehmen möchte. Die veränderten Prioritäten sind seine Erklärung für eine bestimmte Lebensphase – weder eine Garantie für einen unmittelbar bevorstehenden Rückzug noch eine vollständige Beschreibung seines Privatlebens.

Hier geht es zum Privatleben von Quentin Tarantino.